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EditorialFaktor 4 ist der Name eines Buches von Ernst Ullrich von Weizsäcker, das ich vor geraumer Zeit mal gelesen habe. Faktor 4 bedeutet, dass eine Effizienzsteigerung um das Vierfache eine Halbierung des Energie- bzw. Naturverbrauchs bei gleichzeitiger Verdoppelung von Komfort und Wohlstand erlaubt. Auf dieser Seite möchte ich zeigen, was mir gelungen ist, Energie und damit "Naturverbrauch" einzusparen. Natürlich ohne Verzicht auf Komfort. Es sind oftmals Kleinigkeiten, die eine ganze Menge bewirken. Jedoch nicht nur Energieeinsparung ist ein Thema. Hier soll es auch um regenerative Energien gehen. Später war es dann ein Windrad, das Strom erzeugen sollte und ich bei uns im Garten aufstellte. Dank an meine Eltern, die mich gewähren liesen. Strom erzeugte dieses Windrad dann doch nicht. Der Rotor fiel eines Nachts einem Sturm zum Opfer. Mit 24 kaufte ich mir mein erstes Solarmodul. Dazu noch eine 12 Volt Autobatterie, Laderegler, Volt und Amperemeter. Das war 1988. Das Entlassungsgeld von der Bundeswehr ging dafür drauf. Dieses Modul brachte 42Watt Leistung bei voller Sonneneinstrahlung. Das war genug für Beleuchtung, Radio, eine Kühlbox, Teichpumpe. Es machte fortan einfach Spaß zu sehen, wie sich am Tag die Batterie auflud und nachts "kostenlose" Energie zur Verfügung stand. Anfang der neunziger Jahre war die Zeit der Tour de Sol. Es gab die ersten Elektromobile (Auto wäre doch etwas übertrieben) auf dem Markt. Eine gewisse Marktreife erreichte damals 1990 das mini-el. Später umbenannt in City-el. Es wird bis heute gebaut und ist das weltweit meistverkaufte Elektromobil. 1991 hatte ich dann genügend Geld gespart und konnte mir eben solch ein Elektroauto kaufen. Dieses Elektroauto hatte damals den Verbrauch von nur 10Kwh Strom auf 100km. Also umgerechnet 1l Benzin. Mehr über dieses Fahrzeug erfahren Sie hier oder unter www.cityel.de , der offiziellen Homepage von Citycom, wo das City-el heute noch hergestellt wird. Fortan wendete ich mich dann dem Hausbau zu. Von meiner Oma erbte ich den alten Bauernhof, welchen ich in den folgenden Jahren nach und nach umbaute und renovierte. Seit Frühjahr 2003 beschäftige ich mich nun mit Rapsöl als Dieselersatz. In meinem PKW einem Fiat Punto JTD (mit Common Rail- Technologie) fahre ich zumindest im Sommer ein Gemisch aus 40% Rapsöl und 60% Diesel. Dies noch alles ohne Umbau. Nach einem Teilumbau im September 2005 fahre ich im Sommer jetzt 66% Rapsöl. Meine Erfahrungen mit Rapsöl lesen Sie bitte hier Ausblicke für die Zukunft. Wünschenswert wäre jetzt noch eine Photovoltaikanlage für den eigenen Strom. Somit wäre ich dann energetisch gesehen fast autark. Sollte irgendwann mal mein Ölheizkessel kaputtgehen, würde ich auf Holzpellets umsteigen. Interessant wäre aber auch eine Wärmepumpe. Und irgendwann könnte es sein, dass ich von fossilem Öl unabhängig bin . Irgendwann...
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